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Diese 5 Fehlerquellen solltest Du in Deiner Bewerbung unbedingt vermeiden

Diese 5 Fehlerquellen solltest Du in Deiner Bewerbung unbedingt vermeiden

Ausschreibung, Anschreiben, Lebenslauf: Der schriftliche Bewerbungsprozess ist gespickt mit allerhand Stolpersteinen. Wir haben die fünf häufigsten Fehlerquellen identifiziert und geben Tipps, wie Du Fehltritte vermeidest.

1. Formfehler in der Bewerbung

Für den Ersteindruck Deiner Bewerbung ist die Präsentation entscheidend! Mängel in Form und Aufbau befördern Deine Bewerbungsunterlagen in den Papierkorb der Personalabteilung, bevor Du überhaupt die Gelegenheit hast, zu überzeugen. Formale Fehler sind deshalb nicht nur fatal, sondern auch besonders ärgerlich, handelt es sich hierbei doch um ein Ausschlusskriterium jenseits der inhaltlichen Ebene. Zum Glück lassen sich Formfehler im Unterschied zu anderen Punkten auf dieser Liste aber mit geringem Aufwand vollständig vermeiden:

Nomen est Omen!

Um nicht gleich mit dem ersten Satz in ein Fettnäpfchen zu treten, vergewissere Dich, dass Du Deinen Ansprechpartner nicht nur korrekt identifiziert hast, sondern auch den Namen Deines Adressaten richtig schreibst!
Auch den Namen Deines zukünftigen Arbeitgebers solltest Du natürlich beherrschen! Das klingt banal, doch viele Firmen setzen in puncto Groß- und Kleinschreibung fernab jeglicher orthographischer Konventionen auf stilisierte Namenszüge. Am besten kopierst Du die korrekte Schreibweise direkt aus der jeweiligen Ausschreibung.
Im digitalen Zeitalter beginnt das Auftreten als seriöser Bewerber im E-Mail-Header. Nutze für den Versand Deiner Bewerbung deshalb unbedingt eine geeignete Adresse mit Deinem Klarnamen. Post von „scarface15“ oder „wilde.biene“ wirkt wenig professionell!

Gründlichkeit gewinnt

Tadellose Rechtschreibung und Zeichensetzung sind im Kontext von Anschreiben und Lebenslauf vor allem Ausdruck einer gewissenhaften Arbeitsweise. Flüchtigkeitsfehler im Schriftbild hingegen signalisieren, dass Dir die Stelle wohl nicht wichtig genug ist, um den nötigen Aufwand zu betreiben und diese auszumerzen. Korrekturlesen ist also ein Muss! Idealerweise übernimmt dies getreu des Vier-Augen-Prinzips eine andere Person, denn: Je länger Du an einer Bewerbung feilst, desto anfälliger bist Du, die eigenen Fehler zu übersehen.
Kontrolliere Deine Unterlagen ausgehend von der Ausschreibung auf Vollständigkeit. Wenn Du formale Vorgaben missachtest, manövrierst Du Dich schnell und gezielt ins Abseits. Mithilfe entsprechender Richtlinien überprüfen Personaler, wie sorgfältig Du eine Anzeige gelesen hast. Befolge deshalb ausnahmslos alle formalen Kriterien, angefangen vom Aufbau bis hin zum gewünschten Dateiformat. Widerstehe der Versuchung, mittels EDV-Tricks Platz zu gewinnen oder Zeichenvorgaben zu umgehen, im Zweifel fällt dies immer auf. Auch inhaltlich solltest Du keine angeforderten Angaben auslassen oder um konkrete Fragen (Stichwort „Gehaltsvorstellung“) herumtanzen.           

2. Vermeide Egozentrismus

Eine Bewerbung ist immer eine Inszenierung der eigenen Person als idealem Kandidaten. Doch zwischen effektivem Selbstmarketing und schamloser Selbstdarstellung verläuft ein schmaler Grat. Dies gilt besonders für die schriftliche Bewerbung, denn ohne nonverbale Kommunikationsformen wie Gestik und Mimik kann gesundes Selbstbewusstsein schnell als Arroganz ausgelegt werden. Achte deshalb darauf, dass Du es mit dem Anpreisen der eigenen Vorzüge nicht übertreibst, eine überdurchschnittliche Qualifikation oder einschlägige Berufserfahrung sprechen für sich!
Anstatt im Anschreiben Deine bisherigen beruflichen Erfolge und Kompetenzen lediglich aufzulisten, solltest Du diese stets in unmittelbaren Bezug auf die ausgeschriebene Stelle setzen. Frage Dich immer, wie Du eine Erfahrung oder Eigenschaft gewinnbringend im Kontext der Stelle auf Deinen zukünftigen Arbeitgeber übertragen kannst. Indem Du den Mehrwert für das Unternehmen vorschaltest, vermeidest Du einen ermüdenden, zu Ich-bezogenen Schreibstil. Die dafür nötige, tiefergehende Auseinandersetzung mit Deinem Bewerberprofil wirkt sich garantiert positiv auf Deine Bewerbung aus!   

3. Individuelle Bewerbung statt Einheitsbrei

„Sehr geehrte Damen und Herren, mit großem Interesse habe ich…“ Den Rest kannst Du Dir sicher denken, und genau da liegt das Problem. Denn Personaler lesen diese und vergleichbare Formulierungen Tag für Tag tausendfach; um sich von der Bewerbermasse abzuheben, braucht es folglich innovativere Lösungen. Zugegeben ist dies leichter gesagt als getan, denn mit Konventionen zu brechen erfordert Mut und ist immer auch mit Risiko behaftet. Dennoch: Authentizität ist ein hohes Gut und Du solltest nicht davor zurückscheuen, Deine Persönlichkeit in Schrift und Form abzubilden! Dabei darfst Du den Bogen allerdings weder in die eine, noch in die andere Richtung überspannen: Du solltest Dich also nicht verstellen, nur um einen bestimmten Eindruck zu bedienen. 
Über den richtigen Umgang mit inhaltslosen Phrasen haben wir an anderer Stelle bereits ausführlicher berichtet. Entscheidend ist, abstrakte Begrifflichkeiten wie „Team-“ oder „Kommunikationsfähigkeit“ mit konkreten Kompetenzen zu koppeln und möglichst aussagekräftig zu belegen.  

4. TMI im Lebenslauf

Deine Bewerberchancen steigen nicht proportional zur Länge Deines Lebenslaufes. So verlockend es auch sein mag, verzichte darauf, Deine Biographie anderweitig auszupolstern und beschränke Dich nur auf jene Informationen, die hinsichtlich der jeweiligen Stelle tatsächliche Relevanz aufweisen. Ob beruflicher Werdegang oder Kompetenzen: Eine übertrieben pedantische Auflistung kann unreflektiert und kompensatorisch wirken. Konzentriere Dich besser auf wenige, einschlägige Stationen und nutze den Platz, um bisherige Aufgabenbereiche zu präzisieren und Bezüge zu Deiner restlichen Bewerbung herzustellen. 
Ist der Kellner-Job während der Schulzeit für Deine Bewerbung als Marketingmanager wirklich von Bedeutung? Besitzt ein Hobby wie „Reisen“ Aussagekraft? Das sind nicht zwangsläufig rhetorischen Fragen, Du solltest für Dich allerdings in jedem Fall eine Antwort parat haben. Ansonsten handelt es sich wohlmöglich um einen klassischen Fall von „TMI“: too much information.         

5. Qualität statt Quantität in der Bewerbung

Wenn das Grundgerüst erst einmal steht, ist eine Bewerbung schnell geschrieben. Fließbandproduktion solltest Du trotzdem ebenso vermeiden wie blinde Rundumschläge. Auch wenn es zuweilen mühsam ist: Passe Deine Unterlagen gezielt auf jede Stelle an! Nimm Dir die Zeit für die dafür notwendige Recherche und die sorgfältige Auseinandersetzung mit der jeweiligen Ausschreibung. So schärfst Du kontinuierlich Dein eigenes Profil, was den Bewerbungsprozess nicht nur vereinfacht, sondern auch Deine Erfolgsaussichten insgesamt erhöht. Schließlich entgeht der betriebene Mehraufwand auch den Personalern nicht: Mit einer sorgfältigen und aussagekräftigen Bewerbung verschaffst Du Dir auf Anhieb einen erheblichen Vorteil gegenüber den standardisierten Unterlagen Deiner Konkurrenten.
Motiviert, unsere Tipps gleich in die Praxis umzusetzen? Die Inserenten unserer Jobbörse freuen sich garantiert auf Deine makellose Bewerbung!